Regensburg. Die ehemalige Theresienkirche in Regensburg entwickelt sich zunehmend zu einem lebendigen Kulturort. Mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen und Benefizveranstaltungen füllt sich der Veranstaltungskalender spürbar.
Vom Gotteshaus zum Veranstaltungsort
Der Vorsitzende des Geschichts- und Kulturvereins Regensburg-Kumpfmühl (GKVR), Rainer Girg, zieht eine insgesamt positive Zwischenbilanz. Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber der Nachnutzung lobt er inzwischen das breite Repertoire und die professionelle Organisation der Veranstaltungen.
Auch baulich wurde investiert: Turm, Dach und Fassade sind saniert. Im Innenbereich besteht jedoch weiterhin Entwicklungsbedarf – insbesondere bei Akustik und Sanitäranlagen. Diese Maßnahmen befinden sich aktuell in der Planung.
„Raum für Ideen“ ohne Subventionen
Eigentümer Thomas Dietlmeier, Geschäftsführer der Immobilien Zentrum Unternehmensgruppe, versteht Theresia bewusst als offenes Experiment. Unter dem Motto „Raum für Ideen“ steht die Kirche Vereinen und Kulturschaffenden mietfrei (abgesehen von Nebenkosten) zur Verfügung. Die steigende Nachfrage wertet Herr Dietlmeier als Zeichen für das große Engagement in der Stadt – auch außerhalb der Altstadt.
Perspektiven für das Klosterareal
Während die Kirche als Kulturraum weiterwächst, gibt es für die angrenzenden Klostergebäude konkrete Pläne: Bestehende Wohnungen bleiben erhalten, zusätzlich werden Studentenappartements entstehen. Ziel ist eine nachhaltige Belebung des Quartiers.
Erfahren Sie mehr zu Theresia – Raum für Ideen unter: www.theresia-regensburg.de

Lesen Sie gerne den gesamten Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung: Zweites Leben für Regensburger Kirche: Wie macht sich Theresia als Kulturraum?
10. Oktober 2025